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Anwalt werden mit PKV oder GKV? Anwaltskanzlei gründen mit einer Krankenversicherung ab 250 Euro pro Monat




Infografik Anwalt werden: Ja oder Nein

Infografik: "Infografik Anwalt werden: Ja oder Nein" (CC BY 2.0 DE: Rainer Wiesehahn)


Jurastudenten, Rechtsreferendare und Volljuristen erfahren hier:

  • Wie Sie Anwalt werden.
  • Wie Sie eine Anwaltskanzlei mit Mininmalaufwand gründen.
  • Welche Geschäftsmodelle sich noch anbieten.
  • Ob Sie eine PKV oder GKV als Krankenvollversicherung benötigen.

Anwalt werden

Nur Rechtsreferendare, die das zweite juristische Staatsexamen bestehen, können unter folgenden Voraussetzungen Anwalt werden:

  • Mit einem Zulassungsantrag beim Präsidenten des Oberlandesgerichtes, in dessen Bezirk die Anwaltskanzlei gegründet werden soll.
  • Bei Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung.
  • Bei Vorlage eines Führungszeugnisses ohne Vorstrafen, ausgestellt durch das Bundeszentralregister.
  • Nach Vereidigung bei der Rechtsanwaltskammer.

Nach der Zulassung zur Anwaltschaft erhält der Anwalt eine Ernennungsurkunde. Ausserdem wird er Pflichtmitglied

  • bei der Rechtsanwaltskammer seines OLG-Bezirkes und
  • beim Versorgungswerk für Rechtsanwälte seines Bundeslandes.

Diese beiden Pflichtmitgliedschaften kosten bei der Zulassung zur Anwaltschaft mindestens 1.600 Euro pro Jahr. Etwa 250 Euro als Jahresbeitrag an die Rechtsanwaltskammer und circa 110 Euro pro Monat als Mindestpflichtbeitrag für die Rentenversicherung beim Versorgungswerk für Rechtsanwälte.

Wer den Höchstsatz von etwa 1.080 Euro pro Monat an das Versorgungswerk für Rechtsanwälte entrichten möchte, sollte im Geschäftsplan, in der Rentabilitätsvorschau und beim Kapitalbedarf jährliche Beitragskosten von etwa 13.210 Euro einkalkulieren.

Anwaltskanzlei gründen

Eine eigene Anwaltskanzlei sollten Sie erst dann gründen, wenn Sie persönlich, fachlich und unternehmerisch geeignet sind, jeden Monat einen Gewinn von 5.000 Euro netto zu erzielen.

Möglicherweise verdienen Sie als Anwalt in den ersten 2 Gründungsjahren überhaupt kein Geld. Damit Sie in dieser Zeit leben und Ihre laufenden Kosten bezahlen können, empfehlen Finanzexperten ein Finanzpolster für 2 Jahre. Wie Sie dieses Finanzpolster schon im Referendariat vorfinanzieren, erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag:

Kredit für Rechtsreferendar

e-Anwaltskanzlei

Kluge Juristen mit einem gewissen Hang zum Müßiggang vermeiden eine gesundheitsgefährende Überarbeitung als Anwalt, indem sie mit einem Computer in den eigenen 4 Wänden eine e-Anwaltskanzlei gründen.

Eine solche e-Anwaltsanwaltskanzlei besteht aus beruflichen und privaten Webseiten, die jeden Tag 24 Stunden lang tüchtig arbeiten werden.

Mit welcher Geschäftsidee Sie dies in 2 bis 100 Jahren erreichen werden, erfahren Sie in unserem Mitgliederbereich

Jurastudenten und Rechtsreferendare, die sich nach dem Referendariat nicht überarbeiten möchten und auch keine vollbefriedigenden Examensnoten erhalten werden, sollten im Zweifel Anwalt werden und eine e-Anwaltskanzlei gründen. Normalerweise haben Anwälte eine 60 bis 80 Stunden-Woche.

Wer als Anwalt weniger arbeiten und mehr verdienen möchte, sollte die 80/20 Regel verinnerlichen, einen Geschäftsplan erstellen und eine kostengünstigere e-Anwaltskanzlei gründen.

Bei der Ausarbeitung des Geschäftsplanes stellt sich auch die Frage, ob die beste Krankenversicherung für einen selbstständigen Anwalt die PKV oder GKV ist. Eine günstige Krankenversicherung für Rechtsanwälte gibt es schon ab 250 Euro pro Monat.

GKV als Krankenversicherung

GKV ist die Abkürzung für "Gesetzliche KrankenVersicherung."

Bei einer planlosen Kanzleigründung kostet die gesetzliche Krankenkasse etwa 650 Euro pro Monat.

Dieser Monatbeitrag kann auf Antrag um etwa 50 % auf ca. 330 Euro gesenkt werden, wenn die Gewinne niedriger sind als die Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 4.050 Euro (Stand: 23.12.2014).

Die GKV ist die beste Krankenversicherung für selbstständige Anwälte, die aus bescheidenen Verhältnissen stammen und monatlich als Alleinverdiener etwa 1.300 Euro netto verdienen werden.

Mit einem Härtefallantrag bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse müssen Sie dann nicht den Höchstbetrag von 600 Euro pro Monat sondern etwa 250 Euro pro Monat an die GKV zahlen. Weitere Infos zur GKV finden Sie, wenn Sie auf die nachfolgenden Links klicken:

Informationen zur gesetzlichen Krankenversicherung

Freiwillige Krankenversicherung für 250 Euro pro Monat.

Umfangreiche Informationen und Online-Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung.

PKV als Krankenversicherung

PKV ist die Abkürzung für "Private KrankenVersicherung."

Die PKV bzw. private Krankenversicherung ist am Anfang relativ billig für Junganwälte. Ein 30 Jahre alter selbstständiger, lediger und gesunder Rechtsanwalt zahlt etwa 350 Euro pro Monat. Die Beiträge steigen allerdings um 300 % bis 500 %. Anwälte aus einer wohlhabenden Familie, die auch im Rentenalter gut verdienen werden, haben möglicherweise keine Probleme, ab dem 50. Lebensjahr monatliche PKV-Beiträge von 600 bis 1000 Euro zahlen zu müssen.

Die PKV ist die beste Krankenversicherung für selbstständige und erfolgreiche Anwälte, die jeden Monat einen Nettogewinn von mindestens 5.000 Euro erzielen werden. Weitere Infos zur PKV:

Welche Krankenversicherung als Anwalt?

Rechtsanwälte, die noch nicht wissen, ob sie Anwalt mit einer PKV oder GKV werden möchten, können unten unverbindlich die komplizierten PKV-Tarife von etwa 30 privaten Krankenversicherern vergleichen. Schauen Sie selbst.

Wenn unten kein PKV-Vergleich angezeigt wird, klicken Sie bitte auf den nachfolgenden Link:
Infos und Vergleichsrechner zur privaten Krankenversicherung



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