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Welche Krankenvollversicherung? Nach 7 Top-Vergleichen vermutlich die GKV

Infografik Krankenvollversicherung

Infografik "Krankenvollversicherung" (CC BY 2.0 DE: Rainer Wiesehahn)


Sehr geehrte Akademiker,
sehr geehrte Selbstständige,

hallo, mein Name ist Rainer Wiesehahn. Ich bin Rechtswissenschaftler und verfolge mit großem Interesse die Rechtsprechung zur Falschberatung und Kosten bei der privaten Krankenversicherung.

Mit den nachfolgenden 7 PKV-Vergleichen finden Akademiker, Selbstständige und Freiberufler garantiert die richtige Krankenvollversicherung. Bitte seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie nach einem oder allen Vergleichen feststellen werden, dass die richtige Krankenvollversicherung die gesetzliche Krankenkasse und nicht die private Krankenversicherung sein wird.

Die private Krankenversicherung ist nur unter folgenden Voraussetzungen die richtige Krankenvollversicherung:

  • Wenn Sie gesund und ledig sind oder andere Familienmitglieder und Kinder über die Familienversicherung des Ehepartners bei der gesetzlichen Krankenkasse mit versichert sind.
  • Wenn Sie als abhängig Beschäftigte die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten. Das Bruttomindesteinkommen für 2015 muss mehr als 4.575 EUR monatlich oder jährlich 54.900 EUR betragen, vgl.

    § 4 Jahresarbeitsentgeltgrenze in der Krankenversicherung
    § 6 Versicherungsfreiheit SGB V

    Die Jahresarbeitsentgeltgrenze für 2016 liegt voraussichtlich bei einem Jahresbruttoeinkommen von 56.250 Euro bzw. 4.687,50 Euro brutto pro Monat.
  • Wenn Sie als gewerblicher und freiberuflicher Selbstständiger jeden Monat den höchsten Beitrag für Ihre berufsständische oder private Rentenversicherung aufbringen können.
    Informationen zur Rentenversicherung
    Der monatliche Höchstbeitrag für die Altersversorgung liegt bei selbstständigen Anwälten bei etwa 1.150 Euro. Dieser Beitrag garantiert eine monatliche Rente von etwa 3.800 Euro. Die genauen Renten für Anwälte erfahren Sie in den jährlichen Mitgliederrundschreiben der Versorgungswerke, vgl. für NRW
    Mitgliederrundschreiben für 2015 des Versorgungswerkes RAe NRW
    Eine hohe Altersrente ist zwingend erforderlich, da die Beiträge für die private Krankenvollversicherung in 30 Jahren um etwa 300% steigen werden. PKV-Beiträge von 800 Euro bis 2.000 Euro im Alter von 70, 80 oder 100 Jahren sind keine Seltenheit.
  • Wenn Sie die Möglichkeit haben, jeden Monat Rücklagen von 200 Euro bis 600 Euro zu bilden für die drei- bis vierfach hohen PKV-Beiträge im Rentenalter. Weitere Infos unter:
    Altersrücklage für PKV-Vollversicherung selber ausrechnen
  • Wenn Sie alle 5 Jahre in einen billigeren Paralleltarif für Neueinsteiger wechseln nach
    § 204 Versicherungsvertragsgesetz (VVG).
  • Wenn Sie ein sehr hohes Einkommen haben, um auch andere Familienmitglieder und Kinder einzeln mit der privaten Krankenvollversicherung mit zu versichern.
  • Wenn Sie eine spezielle Rechtsschutzversicherung haben, damit spätere Streitigkeiten mit ungehorsamen Privatkrankenversicherern in Ihrem Sinne entschieden werden können. Viele private Krankenversicherer verweigern mit oder ohne Grund die Übernahme von Behandlungskosten. Auch müssen Sie mit Falschberatungen, falschen Prämienberechnungen, unkorrekten Beitragserhöhungen und zu Unrecht verweigerten Tarifwechseln nach § 204 VVG rechnen, die häufig nur mit anwaltlicher oder gerichtlicher Hilfe geklärt werden können, vgl. berechtigte Kritiken der Stiftung Warentest und Verbraucherzentrale Hamburg u.a.

Wenn Sie sich obiges Ungemach nicht antun möchten, sind Sie bei der gesetzlichen Krankenversicherung besser aufgehoben.

Informationen zur gesetzlichen Krankenversicherung

Kommen wir nun zu den 7 besten Vergleichen, die für Sie den Vorteil haben, dass Sie wenigstens erfahren werden, dass die private Krankenvollversicherung aller Voraussicht nach die falsche Krankenversicherung ist. Hier nun zunächst die 7 Krankenversicherungsvergleiche im Überblick:

7 Top-Vergleiche

  1. PKV-Vergleich beim Versicherungsberater (kein Makler)
  2. Bei der Stiftung Warentest
  3. Bei der Verbraucherzentrale
  4. Bei einer spezialisierten Anwaltskanzlei
  5. In Eigeninitiative per Brief
  6. Anonymer PKV-Vergleich
  7. Beim Versicherungsvermittler

1.)PKV-Vergleich beim Versicherungsberater (kein Makler)

Der allerbeste PKV-Vergleich ist der beim Versicherungsberater und zwar aus folgenden Gründen:

  • Beim Versicherungsberater erfahren Sie, ob die beste Krankenvollversicherung für Sie die private Krankenversicherung ist oder die gesetzliche Krankenkasse.
  • Ein Versicherungsberater, der sich auf die private Krankenversicherung spezialisiert hat, kennt auch die PKV-Unternehmen, die keine Paralleltarife für Neueinsteiger anbieten.
  • Bei Bedarf erhalten freiberufliche und gewerbliche Selbstständige auch Tipps zur besten Finanzierung der Altersvorsorge.
  • Möglicherweise erfahren Sie auch, wo Sie Ihre Rücklagen für die PKV-Vollversicherung im Alter am besten anlegen.
  • Der Versicherungsberater verrät Ihnen ausserdem, ob die PKV-Testsieger bei Finanztest, Focus etc. auch in Ihrem speziellen Fall wirklich eine gute private Krankenvollversicherung sind.
  • Ein Versicherungsberater prüft den PKV-Versicherungsantrag und erklärt Ihnen das Kleingedruckte und etwaige Leistungsausschlüsse.
  • Besonders nach einem Termin beim Versicherungsvermittler berät Sie der Versicherungsberater, ob die empfohlenen PKV-Tarife gute Tarife oder Mogelpackungen sind.

Ein Versicherungsberater ist kein Versicherungsverkäufer sondern, ähnlich wie ein Rechtsanwalt, ein unabhängiges Organ der Rechtspflege. Häufig sind Versicherungsberater auch als Rechtsanwalt zugelassen.

Die Beratung beim Versicherungsberater ist kundenorientierter, da der Versicherungsberater sein Einkommen nicht mit Vermittlungsprovisionen bestreitet sondern mit Beratungshonoraren. Das Beratungshonorar beträgt etwa 150 Euro pro Stunde. Es berechnet sich nach der Rechtsanwaltsvergütungsordnung.

Vorsicht ist allerdings geboten, wenn ein Versicherungsverkäufer sich als "Versicherungsberater" ausgibt. Dies geschieht häufig bei den "Beitragsoptimierern", die nur als Versicherungsverkäufer zugelassen sind. Dies können Sie im öffentlichen Vermittlerregister überprüfen unter http://www.vermittlerregister.info

Ein Versicherungsverkäufer hat eine Gewerbeerlaubnis als Versicherungsvermittler nach § 34d Gewerbeordnung (GewO).

Ein zugelassener Versicherungsberater erhält seine Zulassung hingegen als Versicherungsberater nach § 34e Gewerbeordnung (GewO)

Bei einem PKV-Vergleich ist der Versicherungsberater besonders dann der beste Ratgeber, wenn Sie bereits seit längerem eine PKV-Vollversicherung haben und wenn Sie wissen möchten, ob Ihr jetziges Versicherungsunternehmen gleichwertige Paralleltarife für Neueinsteiger anbietet oder nicht.

Ein Versicherungsberater hilft PKV-Vollversicherten ausserdem bei der berechtigten Frage, ob Sie noch zu einem anderen Privatversicherer oder zur GKV wechseln sollten.

Einen Versicherungsberater in Ihrer Nähe finden Sie auch über das Internet. Einer der bekanntesten Versicherungsberater und Fachbuchautor hat sich bereit erklärt, etwaige Fragen per E-Mail zu beantworten. Die erste Kontaktaufnahme per E-Mail ist umsonst. Hierbei erfahren Sie, ob Ihnen geholfen werden kann und wie teuer es sein wird. Bitte senden Sie uns eine E-Mail an die nachfolgende E-Mail-Adresse oder setzen Sie sich über ein Kontaktformular mit uns in Verbindung:

E-Mail und Online-Formular durch Klick öffnen

Bitte klicken Sie auf obige E-Mail Adresse sodann öffnen sich Ihre E-Mail-Software und das entsprechende Kontaktformular.

Kommen wir nun zum zweitbesten PKV-Vergleich.

2.)Stiftung Warentest

Der PKV-Vergleich bei der Stiftung Warentest ist vermutlich der Beitragsvergleich, den Sie als erstes machen werden, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

Die Stiftung Warentest in Berlin überprüft in regelmässigen Abständen die Leistungsangebote der privaten Krankenversicherungen und gesetzlichen Krankenkassen. Die entsprechenden Testergebnisse veröffentlichen die Warentester in ihren Zeitschriften Finanztest und Test sowie auf ihrer Website test.de. Weitere Infos:

Die Testberichte der Stiftung Warentest sind nicht nur hervorragende PKV-Vergleiche sondern sie helfen Ihnen auch bei der Entscheidung, ob die richtige Krankenvollversicherung für Sie die private Krankenvollversicherung oder die gesetzliche Krankenkasse ist.

Bei Finanztest erhalten Sie ferner wertvolle Tipps, wieviel Sie jeden Monat an Rücklagen für eine PKV-Vollversicherung ansparen sollten.

Die Bewertungskriterien der Stiftung Warentest treffen leider nicht auf alle Versicherungsnehmer zu. Viele Testberichte legen eine Selbstbeteiligung zugrunde. Wer also eine Krankenvollversicherung ohne Selbstbehalt wünscht, dem hilft ein PKV-Vergleich bei der Stiftung Warentest nur bedingt weiter.

Auf alle Fälle erhalten Sie einen wertvollen Überblick, welche Krankenversicherer was taugen könnten, und welche Sie besser meiden sollten.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Stiftung Warentest nicht alle PKV-Unternehmen prüft. Im PKV-Test von 2014 fehlen bei den privaten Krankenversicherungen für Selbstständige die Continentale und die Debeka.

Unschlagbar sind jedoch die Preise für die PVK-Vergleiche und Krankenkassenvergleiche. Einige Testberichte, z.B. die für 2006, können Sie kostenlos herunterladen und die Neueren kosten 1,50 Euro.

Ausserdem erhalten Sie ein Antragsformular für die Ermittlung der günstigen privaten Krankenversicherungen. Diese PKV Analyse bzw. Auswertung kostete im Jahr 2014 29 Euro.

Diese PKV-Analyse sollten Sie nicht als das Maß aller Dinge betrachten sondern eine Expertenmeinung einholen. Ein solche Expertenmeinung erhalten Sie beim vorgenannten Versicherungsberater (kein Makler), bei einer spezialisierten Anwaltskanzlei und bei der Verbraucherzentrale.

3.)Verbraucherzentrale

Ein PKV-Vergleich bei der Verbraucherzentrale ist folgendermassen möglich:

  • Fragen Sie Ihre nächstgelegene Verbraucherzentrale telefonisch, per E-Mail oder persönlich, ob die Verbraucherzentrale Fachzeitschriften hat, wo die Krankenvollversicherungen der privaten Krankenversicherer und der gesetzlichen Krankenkassen getestet und vergleichen werden. In der Regel hat jede Verbraucherzentrale Ausgaben von Finantest, Test und anderen Produkttestern.
  • Nachdem Sie so die Leistungen und Kosten der PKV oder GKV verglichen haben, erhalten Sie bei der Verbraucherzentrale eine Beratung zur Krankenversicherung. Die Kosten sind in jedem Bundesland verschieden. Die Verbraucherzentrale von Niedersachsen verlangt 60 Euro für die ersten 60 Minuten und 30 Euro für jede weitere halbe Stunde,vgl.
    Krankenversicherungsberatung (Wechsel, PKV, Zusatz) der Verbraucherzentrale Niederzentrale

Die Adresse, Kontaktdaten und Öffnungszeiten Ihrer nächstgelegenen Verbraucherzentrale erhalten Sie im Internet bei verbraucherzentrale.de.
Weitere Infos:

Die PKV-Vergleiche bei der Stiftung Warentest und Verbraucherzentrale haben Sie nun auf die Testsieger der privaten und gesetzlichen Krankenvollversicherung aufmerksam gemacht. Sicherlich möchten Sie jetzt wissen, ob der Testsieger unter den Krankenvollversicherungen nun auch wirklich der beste Krankenvollschutz für Sie ist. Dies erfahren Sie beim vorgenannten Versicherungsberater (kein Vermittler) oder bei einer spezialisierten Anwaltskanzlei.

4.)Spezialisierte Anwaltskanzlei

Eine spezialisierte Anwaltskanzlei hat Fachanwälte für Versicherungsrecht und Sozialrecht. Diese Spezialisten haben möglicherweise bereits einige Streitigkeiten mit den Testsiegern oder deren Versicherungsverkäufern geführt. Auf alle Fälle wissen Versicherungsrechtler aus der juristischen Fachpresse, ob die von Ihnen bevorzugte Krankenvollversicherung oft oder gar nicht in rechtliche Auseinandersetzungen mit unzufriedenen Vollversicherten verwickelt ist.

Eine erste Kontaktaufnahme per E-Mail oder Telefon ist meistens kostenfrei. Wer nicht fragt, bekommt keine Anwort. Auf brak.de finden Sie Anwaltskanzleien in Ihrer Nähe oder deren Anwaltswebsites und E-Mail-Adressen.

Völlig zu Recht fragen Sie sich nun, ob eine auf Sozial- und Versicherungsrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei auch PKV-Vergleiche durchführt.

Selbstverständlich, nicht! Doch....

....einen PKV-Vergleich können diese Spezialisten auf Ihren Wunsch jedoch einleiten. Dieser PKV-Vergleich erfolgt per Brief mit einem Mustertext. Dieses anwaltliche Musterschreiben, das Sie in Ihrem eigenen Namen an alle privaten Krankenvollversicherer per Post versenden werden, hat folgende Vorteile:

  • Der potentielle Krankenversicherer erfährt alles Relevante über Ihren Gesundheitszustand, Operationen, Krankenhausaufenthalte etc..
    Vorteil: kein Versicherungsverkäufer kann diese Dinge im Antragsformular verschweigen.
  • Mit geschickten Fangfragen zur Beitragsentwicklung, Neueinsteiger-Tarifen, Mitnahme von Altersrückstellungen etc., kann der Versicherer zu schriftlichen Zusicherungen und Beratungsfehlern veranlasst werden, die Ihnen bei späteren Prämienanpassungen zum Vorteil gereichen werden.
  • Der Krankenvollversicherer liefert so u.U. schriftliche Beweise für einen späteren Regressanspruch wegen Falschberatung.

Die Kosten für einen derartigen anwaltlichen Musterbrief können Sie bei Verhandlungsgeschick auf 20 Euro bis 50 Euro festsetzen.
Stichwort: 0,3 Geschäftsgebühr für ein Schreiben einfacher Art, vgl. Vergütungsverzeichnis (VV) zum Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)
VV 2301 RVG

Auf unsere Vermittlung hat sich eine Anwaltskanzlei bereit erklärt, Ihnen ein entsprechendes Musterschreiben aufzusetzen. Die Kosten betragen 30 Euro.

Wenn Sie das anwaltliche Musterschreiben haben möchten, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an die nachfolgende E-Mail-Adresse oder setzen Sie sich über ein Kontaktformular mit uns in Verbindung:

E-Mail und Online-Formular durch Klick öffnen

Bitte klicken Sie auf obige E-Mail Adresse sodann öffnen sich Ihre E-Mail-Software und das entsprechende Kontaktformular.

5.)Eigeninitiative

Der PKV-Vergleich in Eigeninitiative besteht darin, jeden Krankenversicherer per Brief mit einem Mustertext anzuschreiben mit der Bitte um schriftliche Mitteilung der Kosten für eine private Krankenvollversicherung, Vorhandensein von Neueinsteigertarifen sowie der voraussichtlichen Beitragsentwicklung bis zum 90.Lebensalter.

Der Mustertext enthält ausserdem Angaben zum Geburtsdatum, Gesundheitszustand, Behandlungen, Krankenhausaufenthalten, Beruf, Familienstand, Berufsstatus, zur Familienplanung mit oder ohne Kinder, voraussichtliche Höhe Ihrer Altersrente, gewünschten Krankenhausbehandlung, zahnärztlichen Versorgung, jährlichen Selbstbehalt und Krankentagegeld.

Die Vorteile des PKV-Vergleiches in Eigeninitiative sind folgende:

  • Der Versicherungsnehmer erhält schriftliche Zusagen des Versicherers zum Preis, zur Beitragsentwicklung und zu Paralleltarifen, die später wichtige Beweise sein werden, wenn es mit dem Krankenversicherer zu Streitigkeiten wegen der Prämienanpassungen, Tarifwechsel und Übernahme von Behandlungskosten kommen wird.
  • Einige Angaben des Versicherers im Antwortschreiben können als vorvertragliche Zusicherungen ausgelegt werden, die später bei einem Beratungstermin unbedingt im Beratungsprotokoll notiert werden sollten.
  • Manche Ihrer Angaben werden beim Krankenversicherer eine erhöhte Aufklärungspflicht begründen. Diese Pflichten gehen je nach Einzelfall so weit, dass der Versicherer Ihnen zum Abschluss ungeeigneter Versicherungsprodukte wie z.B. einer PKV im Volltarif oder nutzlosen PKV-Tarifen abraten muss.

Die Adressen aller privaten Krankenversicherer erhalten Sie auf der nachfolgenden Seite:

Anschriften aller PKV in Deutschland

6.)Anonymer PKV-Vergleich

Beim anonymen PKV-Vergleich können Sie die Preise und Angebote der privaten Krankenversicherungen vergleichen, ohne dass Sie Ihre persönlichen Daten wie Vorname, Nachname, Telefonnummer und Adresse eingeben müssen.

Erforderlich ist allerdings, dass Sie Ihr Geburtsdatum und Ihren Berufsstand eingeben und manchmal auch eine E-Mail Adresse. Wir stellen Ihnen nun einen anonymen PKV-Vergleich vor, bei dem Sie keine E-Mail-Adresse sondern nur Ihr Geburtsdatum und Ihren Berufsstand eingeben müssen:

Bei biallo.de bekommen Sie anonym die Angebote von bis zu 15 PKV-Unternehmen angezeigt. Wenn Sie dann Kontakt mit einer PKV aufnehmen möchten, müssen Sie allerdings Farbe bekennen. Auffällig ist ferner, dass stets die Continentale die billigsten Preise anbietet. Weitere Infos:
biallo.de/private-krankenversicherung/

Auch bei uns können Sie folgende anonyme PKV-Vergleiche machen:

  • Einen anonymen PKV-Vergleich mit E-Mail, bei dem Sie die Angebote diverser PKV per E-Mail erhalten. Weitere Infos:
    Anonymer PKV-Vergleich
  • Falls Sie schon eine private Krankenvollversicherung haben, können Sie bei uns ohne Anmeldung vergleichen, ob Sie eine teure und schlechte private Krankenversicherung abgeschlossen haben. Schauen Sie selbst:
    Anonym vergleichen, ob es eine billigere PKV gibt

7.)Beim Versicherungsvermittler

Der PKV-Vergleich beim Versicherungsvermittler lohnt sich nur für Hochschulabsolventen und Berufsanfänger, die zum ersten Mal eine Krankenvollversicherung abschliessen möchten.

Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen wusste ich nicht, welches die beste Krankenversicherung für meine freiberufliche Selbstständigkeit sein könnte. Erfreulicherweise lernte ich nach 2 PKV-Vergleichen bei einer Maklerin und einem Vermittler, dass der richtige Krankenvollschutz in meinem speziellen Fall bei der GKV ist.

Keinen PKV-Vergleich
beim Vermittler sollten folgende Personengruppen machen,

  • PKV-Vollversicherte, die schon eine private Krankenvollversicherung haben.
    Begründung
    Der Makler "rät" zum PKV-Wechsel, nicht weil er Ihnen helfen will sondern weil er die Provision für einen PKV-Neuabschluss kassieren will. Beim Wechsel in eine andere PKV-Gesellschaft verlieren Sie Ihre Altersrückstellungen. Der Verlust der Altersrückstellungen führt dazu, dass die PKV-Beiträge im Rentenalter in der Regel höher sein werden als bei Ihrer jetzigen PKV-Vollversicherung. Lassen Sie sich besser beim Versicherungsberater, Fachanwalt oder bei der Verbraucherzentrale beraten.
  • GKV-Vollversicherte sollten einen PKV-Vergleich ebenfalls nur beim Versicherungsberater, Fachanwalt oder bei der Verbraucherzentrale machen und nicht bei einem Versicherungsverkäufer. Die Gefahr finanzieller Verluste aufgrund einer Falschberatung ist einfach zu groß.

Berufseinsteiger, die klug, gewieft und rechtschutzversichert sind, können aus einem PKV-Vergleich beim Versicherungsvermittler jedoch folgende Vorteile ziehen:

  • Ein guter Versicherungsvermittler wird Ihnen beim Beratungstermin mitteilen, ob die private Krankenversicherung für Sie die richtige oder falsche Krankenvollversicherung ist.
  • Jeder Versicherungsvermittler muss ein schriftliches Beratungsprotokoll führen. Je weniger der Versicherungsverkäufer protokolliert, desto besser ist dies für den Versicherungskunden, besonders bei nicht protokollierten aber zwingend erforderlichen Aufklärungspflichten.
  • Je unwissender ein Versicherungskunde ist, desto mehr Aufklärungspflichten hat der Versicherungsvermittler.
  • Diese Aufklärungspflichten gehen häufig so weit, dass der Versicherungsverkäufer verpflichtet ist, dem Kunden zum Abschluss einer privaten Krankenvollversicherung abzuraten.
  • Wenn der Versicherungsvermittler dem Versicherungsnehmer dennoch ein ungeeignetes Versicherungsprodukt verkauft, begeht er eine Falschberatung und haftet nach § 63 VVG.
  • Erfreulicherweise haften hierfür nicht nur der Versicherungsverkäufer sondern auch die vermittelte Versicherungsgesellschaft und die Berufshaftpflichtversicherung des Versicherungsvermittlers.
  • Im Einzelfall kann die Haftung für eine Falschberatung so weit gehen, dass Versicherer und Vermittler dem falsch beratenen Versicherungskunden jeden Monat die zu hohen PKV-Beiträge erstatten müssen.

Angesichts der verbraucherfreundlichen Regresspflicht für Falschberatungen, hat schon so mancher falsch beratener Versicherungskunde eine zusätzliche Altersrente erstritten.

Wir stellen Ihnen nun PKV-Vergleiche von zwei Versicherungsvermittlern vor, die in ganz Deutschland vertreten sind. Schauen Sie selbst, ob Sie dort die richtige Krankenvollversicherung empfohlen bekommen:

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Erstellt am: 13.11.2015

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