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Viele Versicherungsverkäufer begehen gravierende Beratungsfehler beim Abschluß einer privaten Krankenversicherung. Folgende PKV-Falschberatung passiert in Deutschland jeden Tag:
Der Versicherungsmakler unterläßt den Hinweis, dass die PKV-Beiträge um 300 bis 400 % ansteigen werden, und dass es erforderlich ist, für das Rentenalter soviel Geld anzusparen, um die gestiegenen Beiträge etwa 25 Jahre zahlen zu können.
Der PKV-Verkäufer "hilft" Ihnen beim Ausfüllen des Versicherungsantrages und quengelt Sie, den Vertrag für die private Krankenversicherung möglichst schnell zu unterschreiben.
Beim Ausfüllen dieses Vertrages verharmlosen oder noch schlimmer überhören viele Versicherungsvertreter preisbestimmende Vorerkrankungen oder Krankheiten.. Die Beiträge einer privaten Krankenversicherung bestimmten sich nach dem gesundheitlichen Zustand des zukünftigen Privatpatienten. Wenn Sie als Versicherungsnehmer, wichtige Vorerkrankungen oder Krankheiten bei Vertragsabschluß verschweigen, kann der Versicherer den Vertrag anfechten oder wird Ihnen einen wesentlich teureren PKV-Vertrag unterbreiten. Dies vermeiden Sie wie folgt.
Versicherungsmakler schon am Telefon prüfen:
Der PKV-Versicherungsmakler setzt sich meistens telefonisch mit Ihnen in Verbindung, um einen Beratungstermin zu vereinbaren. Schon am Telefon können Sie hierbei testen, ob der Versicherungsmakler ein Guter oder Schlechter ist. Wie Sie telefonisch überprüfen, ob der Versicherungsmakler was taugt oder nicht, erfahren Sie unter Schlechte PKV Makler.
Per Brief ein schriftliches und verbindliches PKV-Angebot anfordern:
Obige Beratungsfehler vermeiden Sie, indem Sie niemals unterschreiben sondern um Bedenkzeit bitten und per Brief ein schriftliches und verbindliches Beitragsangebot einholen ohne Vertreterbesuche. In dem Brief teilen Sie dem Versicherungsunternehmen alle Krankheiten und Vorerkrankungen mit und bitten um Zusendung eines schriftlichen und rechtsverbindlichen Angebotes.
Wegen der steigenden PKV-Beiträge im Alter ist es empfehlenwert, dass Sie die PKV-Gesellschaft gleichfalls um eine schriftliche Stellungnahme zur Höhe Ihrer Beiträge in 5, 10, 15, 20 und 30 Jahren bitten. Auf diese Weise testen Sie, ob die PKV wirklich so günstig und gut ist oder nicht.
Wenn Sie mit Ihrer jetzigen Krankenversicherung unzufrieden sind, oder sie noch nicht wissen, ob Sie sich, Ihren Ehepartner oder Ihr Kind gesetzlich oder privat krankenversichern sollen, hilft Ihnen hoffentlich der Beitrag: Die beste Krankenversicherung: PKV oder GKV?