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Altersarmut wegen PKV - Vorsicht vor Billigtarifen - Beratungsfehler bei der PKV - Abschaffung der Privaten Krankenversicherung


Vorsicht vor steigenden PKV-Beiträgen im Alter

[19.11.2010]

Das PKV-Informationsportal viele-pkv-vergleichen.de warnt im Beitrag "Beratungsfehler bei der PKV" davor, dass viele Makler beim Verkauf von privaten Krankenversicherungen nicht darüber aufklären, dass die PKV-Beiträge im Alter um das dreifache steigen, vgl.

Beratungsfehler zu den Beiträgen im Alter.

Wechsel in die Private Krankenversicherung ab 2011 erleichtert:

[30.09.2010]

Versicherte, die einmalig die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten, können aus der GKV in die private Krankenversicherung wechseln. Damit setzt die Bundesregierung eine Vereinbarung des Koalitionsvertrags um. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt aktuell bei 49.950 Euro und sinkt 2012 auf 49.500 Euro (jeweils brutto). Mit dieser Regelung wird die Rechtslage vor Inkrafttreten des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes wieder hergestellt.

Quelle: REGIERUNGonline - Gesundheitsreform schafft Wachstum und Beschäftigung (ab)

Anmerkung: Der Bundesrat muß noch zustimmen.

Vorsicht vor PKV-Billigtarifen!

[15.09.2010]

Im Kampf um neue, junge Kunden locken die Privatversicherer mit billigen Einsteigertarifen, die oft schlechtere Leistungen anbieten als die gesetzliche Krankenkasse.

Vor Abschluß einer solchen Billig-PKV sollten Sie unbedingt das Kleingedruckte lesen. "Viele private Krankenversicherer verkaufen mittlerweile hauptsächlich Einsteigertarife", sagt Michael Franke, Chef des Hannoveraner Analysehauses Franke und Bornberg. "Der Wettbewerb findet zunehmend über Billigtarife statt."

Das Unternehmen hat die privaten Einsteigertarife mit den Standardleistungen der gesetzlichen Kassen in einer umfassenden Untersuchung analysiert und ist dabei zu dem Ergebnis gelangt, dass die gesetzlich Versicherten Kassenleistungen erhalten, die Privatversicherten mit Billigpolicen nicht bekommen.

Ausgeschlossen sind für viele Billigtarif-Privatversicherte häufig etwa Kuren, Reha-Maßnahmen, Prothesen, bestimmte Zahnersatzleistungen, ambulante Psychotherapie oder künstliche Befruchtung. Oft wird auch bei den Arzthonoraren nicht der volle Satz erstattet.

Der Billigtarif-Versicherte weiß dies nicht und der Arzt berechnet dann das volle private Arzthonorar ab. Der Versicherer zahlt dann aber nur den im Kleingedruckten vereinbarten Arzthonorarsatz.

Die Differenz müsse dann der Privatpatient zahlen, warnt Franke.

Quelle: Handelsblatt Nr. 178 vom 15.09.2010 Seite 36

Versicherungsverkäufer für PKV begehen Beratungsfehler:

[26.08.2010]

Das TV-Programm Kontraste enthüllte bei seinen Recherchen für die am 26.08.2010 ausgestrahlte Sendung eklatante Beratungsfehler von Maklern.

Die Autoren dieses Sendebeitrages, Caroline Walter und Alexander Kobylinski, ließen sich zum Schein von PKV-Maklern am Telefon beraten und protokollierten die erteilten Auskünfte der Versicherungsmakler.

Auf die Frage, ob man im Alter einen PKV-Beitrag von monatlich 800 Euro zahlen müsse, erteilte der Makler die wahrheitswidrige Auskunft, dass dies definitiv nicht so sei, da die Beiträge stabil seien und es kaum wesentliche Beitragserhöhungen gäbe.

Auf die Frage, ob der Privatversicherer auch die Hilfsmittel erstatte, die nicht im Versicherungsvertrag aufgeführt seien, schwindelte der Makler: "Ja, selbstverständlich".

Das gesamte Gesprächsprotokoll können Sie auf der Website des RBB auf der Seite Mythos Privatversicherung – verzweifelte Patienten kämpfen um ihr Recht nachlesen.

PKV gehöre abgeschafft!

[26.08.2010]

Die Autoren Caroline Walter und Alexander Kobylinski des Kontraste-Beitrages "Mythos Privatversicherung – verzweifelte Patienten kämpfen um ihr Recht" trafen sich vor der Programmausstrahlung am 26.08.2010 in Berlin im Bundestag mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach, um ihn zur Notwendigkeit von privaten Krankenversicherungen zu fragen.

Herr Lauterbach antwortete hierauf folgendes:

"In der jetzigen Form müssen die privaten Krankenversicherungen abgeschafft werden. Also die Vollversicherung, so wie wir sie jetzt haben, hat keinen Wert, ist für die Privatversicherten langfristig ein unkalkulierbares Wagnis. Und es ist auch noch ungerecht und benachteiligt jetzt die gesetzlich Versicherten. Eigentlich ist es ein System, was niemandem hilft, außer den privaten Versicherungskonzernen selbst."

Quelle: Website des RBB unter Mythos Privatversicherung – verzweifelte Patienten kämpfen um ihr Recht (ganz unten auf der Seite)

PKV-Tarif wechseln und bis zu 250 Euro pro Monat sparen

Dank eines Gerichtsurteiles können Privatversicherte ohne neue Gesundheitsüberprüfung und bei gleichen Leistungen in einen billigeren PKV-Tarif wechseln und bis zu 250 Euro pro Monat an PKV-Beiträgen einsparen. Die beste Beratung hierzu bekommen Sie bei Verbraucherzentralen, Versicherungsberatern, Fachanwälten für Versicherungsrecht und beim Ombudsmann für die Private Krankenversicherung in Berlin.

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Erstellt am: 25.04.2018

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