Angenommen, Sie haben einige Krankenversicherungsgesellschaften verglichen und eine oder mehrere PKV gefunden, die Ihnen gefallen könnten. Jetzt wird die PKV-Gesellschaft vermutlich nicht zögern, Ihnen einen Versicherungsagenten nach Hause zu schicken, um ein PKV-Antragsformular auszufüllen. Dies kann ein sehr gefährlicher Moment für Sie werden.
PKV-Beratungsfehler vermeiden:
Der PKV-Versicherungsmakler setzt sich dann u.U. telefonisch mit Ihnen in Verbindung, um einen Beratungstermin zu vereinbaren. Schon am Telefon können Sie hierbei überprüfen, ob Ihr Versicherungsmakler gut oder schlecht. Wie Sie herausfinden, ob der Versicherungsmakler was taugt oder nicht, erfahren Sie im Beitrag Schlechte PKV Makler.
Wenn der Versicherungsmakler den telefonischen Test bestanden haben sollte, kann es immer noch passieren, dass der Versicherungsvertreter Ihnen eine schlechte PKV andreht. Wie Sie dies vermeiden und viel Geld sparen, erfahren Sie im Artikel Beratungsfehler bei der PKV vermeiden
Anwaltshotline
Wenn Sie Opfer eines Beratungsfehlers sind, oder wenn Sie erst vor kurzen eine schlechte PKV abgeschlossen haben, können Sie sich gerne bei unserer Anwaltshotline beraten lassen, wie Sie Ihr Geld zurückholen, oder ob Sie sich von dem schlechten Versicherungsvertrag mit Hilfe des Widerrufsrechts wieder lösen können.
Weitere Infos zur Anwaltshotline erhalten Sie unter:
Viele PKV-Gesellschaften verkaufen neuen Versicherungsnehmern eine private Krankenversicherung, die am Anfang günstig ist, und heben nach 2 Jahren die Beiträge enorm an, weil z.B. eine Heuschrecke (Hedge-Fond Investor) das Unternehmen aufkaufen wird, oder weil die Versicherungsgesellschaft ihre Rechtsform ändern wird zu Lasten der Versicherungsnehmer.
Daher ist es nicht verkehrt, die Fachpresse zu studieren oder Versicherungsexperten mit einer Analyse der PKV-Gesellschaft zu beauftragen. Versicherungsexperten sind z.B. die Redakteure der Verbraucherzeitschriften, die auf Versicherungsrecht spezialisierten Rechtsanwälte oder Versicherungsrechtsberater der Verbraucherzentralen. Eine Auskunft bei der Verbraucherzentrale kostet zwischen 60 und 120 Euro.
Weitere Versicherungsexperten sind Versicherungsberater. Bitte verwechseln Sie Versicherungsberater nicht mit Versicherungsverkäufern, Versicherungsvertretern oder Versicherungsmaklern. Letztere verdienen ihr Geld mit Vermittlungsprovisionen. Erstere leben von Beratungshonoraren und vermitteln keinerlei Versicherungsverträge.
Versicherungsberater sind Versicherungsexperten, die beim Präsidenten des örtlich zuständigen Landgerichtes eine Zulassung beantragen müssen. Die Zulassung wird wie bei Rechtsanwälten nur dann erteilt, wenn die fachliche Qualifikation nachgewiesen wird. Der Versicherungsberater erhält ein Beratungshonorar, das sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) errechnet. Pochen Sie als Versicherungsnehmer auf die Erstberatungsgebühr, die 190 Euro plus Mehrwehrsteuer und Auslagenpauschale beträgt.